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so wurde ich Nichtraucher...
Erst mal ein Hallo an das Forum,
hier ist meine Geschichte meines Erfolges Nichtraucher zu werden.
Wahnsinn, so lange ist es schon her.....
Am 10. Oktober 2010 habe ich die letzte Zigarette geraucht. und seit dem nie wieder!
Ich war zu diesem Zeitpunkt recht unglücklich mit mir selbst, es war auch eine Zeit wo alles irgendwie schief lief´. und trotzdem habe ich es geschafft, letztendlich mit eisernem Willen.
Jetzt sind es fast 1 1/2 Jahre ohne Rauch und ich denke nun kann ich voller Stolz drauf zurück blicken.
Aber wie bin ich eigentlich zum Rauchen gekommen?
Naja, es war eine Mutprobe unter Klassenkameraden in der, ich glaube es war die 8. oder 9. Klasse, ich stand mit Freunden an der Bushaltestelle und wartete auf den Bus zur Schule.
Ich kann mich genau dran erinnern, wie man sich eigentlich immer an einschneidende Erlebnisse erinnern kann, es war warm und im Sommer. Die Sonne schien und wir schwitzten alle. Naja ich wollte nun dazu gehören und zu denen gehören die in der Pause ausserhalb des Schulhofes standen und in kleinen Gruppen rauchten. Das waren so die Schüler aus der 9. und 10. Klasse.
Einige von denen waren schon 18. Werden wohl einige Runden gedreht haben. Naja auf jedenfall bevor der Bus kam hatte ich einen Zug an der Zigarette gemacht und sollte tief einatmen.
In diesem Moment, rief einer von den anderen "Pass auf dein Vater kommt!" Tja ich doofi bin drauf reingefallen und den Rauch runtergeschluckt.^^
Mir war danach Kotzübel, aber irgendwie hat das Gefühl wie benommen zu sein (heute würde ich sagen, wie zugekifft) überwogen, und bin leider dran hängen geblieben.
Erst waren es nur so, 1 -2 oder auch 3 Zigaretten gewesen, natürlich alles heimlich, weil wenn das meine Eltern direkt gewusst hätten, hätte ich den Arsch voll bekommen.
Heute weiss ich sie wussten es sehr früh, früher als ich es wollte.
Nun gut, die Jahre vergingen, nachdem ich in der Ausbildung zum KFZ-Mechaniker war wussten dies meine Eltern offiziell und haben mir immer klar gemacht, wie schädlich rauchen ist. Aber als Raucher stand man darüber.
Die Jahre vergingen, inzwischen hatte ich mich eingependelt, zwischen einer halben bis ganzen Schachtel, mit viel Stress auch mal 1 1/2 Schachteln am Tag.
Als inzwischen schon längst als Fachangestellter für Bäderbetriebe gearbeitet hatte, im inzwischen 4 Bad als Geselle (aus freier Entscheidung und den Wille mehr zu erleben in diesem Beruf als nur in einem Bad zu versauern) und ich in einem Betrieb arbeitete wo der tägliche Saunadienst zum Alltag gehört hatte ich am eigenen Leibe erleben können, wie stark mein Körper in mitleidenschaft gezogen wurde durch das rauchen. Keine Kondition mehr, kaum noch Luft bekommen und die Kraft in den Armen, war auch für den Arsch, hatte ich langsam angefangen mich zu fragen WARUM?? und überhaupt WOFÜR??.
Dieses Gedanken machen war ein schleichender Prozess und ich muss sagen ein sehr sehr langer Prozess. Erst habe ich mich immer im Hintergedanken gefragt WOFÜR , FÜR WEN ,WARUM, aber nach und nach kam diese Frage immer stärker hoch und hab sie mir das auch immer, wie automatisiert, beim anstecken einer Zigarette gefragt. Ein Kollege hatte damals ca. 1 1/2 Jahre bevor ich aufgehört hatte aufgehört und ihn habe ich desöftern wegen Tipps gefragt. Haben uns zum Teil Stundenlang auf der Arbeit drüber unterhalten können.
Dies war für mich so ein Verarbeitungsprozess und ich denke der hat mir enorm geholfen. Dafür bin ich auch bis heute meinem Kollegen dankbar und werde es immer bleiben...
Bei diesen Gesprächen hat sich herausgestellt das das Rauchen für mich einfach nur eine Art war, mich mal eben für 5 Minuten aus dem stressigen Alltag zu verabschieden, mal eben 5 Minuten ganz allein für mich zu haben. In diesen Minuten zähle nur ich...
Nachdem ich das für mich herausgefunden habe, hat es bei mir irgendwie "Klick" gemacht im Kopf. Denn diesen einen Tag werde ich nie vergessen. Ich weiss es wie heute, es war kurz vor Arbeitsbeginn also ca. 14:30 Uhr. Ich saß noch zuhause in der Küche und hab meine letzte Zigarette aus der Schachtel geraucht. Diese hat mir irgendwie auch nicht geschmeckt. Habe diese Ausgedrückt und zur Arbeit gefahren. Hatte mir noch Bonbons geholt, tja und seitdem rauche ich nicht mehr.... xD
Mein Tipp an euch:
Wenn ihr aufhören wollt, oder euch zumindest mal euch diese Frage gestellt habt, glaubt nicht daran das ihr heute aufhört und morgen Nichtraucher seit. So kann es nicht klappen.
Versucht es mal so wie ich stellt euch immer wieder mal die Frage, WIESO man überhaupt raucht, WOFÜR man raucht und vor allem WANN ihr raucht.
Stellt euch diese Frage immer wieder , es kann Monate dauern bis diese Gefühl "Scheisse warum rauche ich überhaupt" eintritt. und dann wenn sich dieses Gefühl sich stabilisiert hat und ihr euch unwohl fühlt beim Rauchen, dann ist der richtige Zeitpunkt gekommen.
Aber DANN müsst ihr stark sein und das durchziehen, die ersten Monate sind schwer, sehr schwer. Gerade wenn ihr weggeht mit Freunden oder mit eurer Freund/in.
Irgendwann wird es euch belohnen mit den nicht mehr rauchen müssen.
Und was überhaupt nicht hilft sind E-Zigaretten, Wie werde ich Nichtraucher DVD´s, oder Nikotin Pflatzer.
Letzteres verlagert nur den Nikotinkonsum von der aufnahme über die Lunge auf die Haut.
kompletter Artkel auch nochmal hier auf meinem Blog... http://lars.mueller.mobi würde mich über Feedback auch auf meinem Blog freuen....
vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen.... :-)
Gruss Lars
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Neuer Benutzer
Hi Lars,
habe vor 6 Tage aufgehört zu Rauchen.Das was Du geschrieben hast ist voll zutreffend.Meine Methode ist, wenn die Lust zum Rauchen kommt springe ich ins Wasser und schwimme 200m volle Power bis ich fast am a...bin, dann habe ich für eine lange Zeit wieder Ruhe.PS bin auch Bäderfachangestellter.
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