Beim Heilfasten werden dem Körper so gut wie keine Nahrungsstoffe angeboten;"erlaubt" sind klare, dünne Gemüsebrühen, stark verdünnter Saft und Kräutertee (und ansonsten viel Wasser).
Ich habe 10 Tage gefastet - Heilfasten. 3 Tage davon waren "Wassertage", d.h. ich habe ausschließlich Wasser zu mir genommen. Die anderen 7 Tage habe ich keine feste Nahrung aufgenommen, sondern nur stark verdünnten Saft (sehr wenig) und eine verdünnte Gemüsebrühe, diese nicht jeden Tag. Ansonsten habe ich sehr, sehr viel Wasser getrunken. Hinzu kamen 2 Vorbereitungstage und 1-2 Nachbereitungstage, an denen ich die Nahrungsaufnahme reduziert und ...
Am Freitag war ich einkaufen für die Umstellungszeit und danach. Ich habe sehr viel Obst und Rohkost besorgt. "Geheime Zutaten" gibt es da nicht - meines Wissens. In meiner Kindheit gab es "Rohkost" nicht, da gab es zB Kohlrabi und Blumenkohl nur weichgekocht in dieser widerlichen hellen Soße - puuuh. Dabei sind die beiden im Rohzustand sehr lecker ! In der Umstellung geht es darum, den Körper wieder langsam an Nahrungsaufnahme zu gewöhnen. ...
Das viele Wasser fängt langsam an zu nerven. Ich möchte mal wieder etwas anderes schmecken. Hunger oder Gelüste habe ich aber weiter keine. Auch ansonsten geht es mir rundherum gut. Der Plan sah so aus, daß ich bis max. Freitag faste und daran halte ich mich. Freitag (morgen) werde ich wieder das Süppchen hinzufügen, es aber nicht ganz so wässrig halten wie am Anfang. Am Samstag beginnt dann die Umstellung. Dies ist fast ...
Das Joggen am Samstag ging erstaunlich gut, weshalb ich eine größere Runde gelaufen bin. Anstatt "das Laufen" in den Vordergrund zu stellen, rückte "das Ziel" mehr in meinen Blickpunkt. So fiel dann auch mein Laufstil entsprechend im Niveau ab ... Sonntag war ich zu nix zu gebrauchen. Überall war ich müde. Es war aber nicht nur ein Muskelkater vom Laufen, sollte eine generelle Müdigkeit überfiel mich. Ich bin ansonsten ...
Viel zu berichten habe ich aktuell nicht. Seit gestern habe ich mich "auf Wasser" gesetzt. Bis auf weiterhin leichte Kreislaufprobleme gibt es keinerlei Schwierigkeiten, die Kreislaufprobleme kommen "stabil" am frühen Nachmittag, sind von daher einigermaßen planbar. Die eher anstrengenden, nervenstrapazierenden Dinge versuche ich so gut es geht aus dieser Zeit wegzuorganisieren. Kopfschmerzen habe ich bisher keine bekommen, erfreulicherweise. ...
Gestern war der erste Tag des Fastens. Für Neulinge - in der Vorstellung - der reine Horror. "Oh Gott, wie soll ich das aushalten - ein Tag ohne Essen ?" Aber jeder, der schon einmal gefastet hat, weiß: es ist leicht ! Fasten spielt sich im Kopf ab. Der Körper hat überhaupt keine Probleme, auf Nahrung zu verzichten. Mit einer richtigen Vorbereitung (Einkaufen, Umfeld, Mentales) läuft der erste Tag ganz problemfrei, wenn man nur nicht permanent an ...
Heute habe ich mich tatsächlich aufgerafft. Ich war joggen. Ja, irgendwas an Bewegung "muß" man machen, aber was ? Wie eine rosa Wurstpelle auf so einem high-tech-Geschoss (Fahrräder gibt´s ja keine mehr) durch die Gegend zu rasen ist ja völlig out neuerdings. Man kann da einfach die Trends nicht mehr umsetzen: wo zum Geier soll ich Epo herbekommen ? Oder soll ich mich zu einem glasvitrinenen Hühnerkasten begeben und mithüpfen ? Ach nee. ...
Heute war viel los. Fasten im normalen Alltag ist nicht ganz leicht. Nicht nur die "normale" Hektik macht da zu schaffen. Man will sich aus der Familie auch nicht ausschließen. Zum Beispiel beim Essen. Heute kein Problem: alle essen normal, vor mir der Teller mit Hasenfutter. Morgen auch noch mal. Übermorgen wird´s dann etwas schwieriger. Der kleinen Herausforderung des gemeinsamen Mahles steht die größere der Zubereitung für ...
Wasser ist überall in greifbarer Nähe. Das bringt schon mal den ersten Effekt: ich drinke mehr. Eigentlich drinke ich sowieso recht viel (Wasser !); wenn man den "Standard" zugrunde legt. In Zeiten, in denen ich weniger drinke (wie zuletzt), macht sich das auch bemerkbar. Man fühlt sich irgendwie "leicht krank", nicht voll leistungsfähig. "Seltsamerweise" kann das auch erhöhter Koffeinkonsum nicht kompensieren. Es ist schon merkwürdig, wie ...
Tag 1: Konkrete Vorbereitungen ins Unkonkrete Der Anfang ist immer leicht. Frühling ! Blumen blühen, Bäume bilden Blüten, Vögel inspizieren den Garten. Die ganze Natur lacht und ist optimistisch. Irgendwie färbt das ab. Dann morgens - nach der Dusche - der Blick südwärts ... Leichte Erschütterung. Frühling. Frühling ! Ich gehe es an. Optimismus ist kaum vermeidbar. So etwas ...