Tag 1: Vorbereitungen
von
am 10.04.2008 um 08:58 (888 Hits)
Das viele Wasser fängt langsam an zu nerven.
Ich möchte mal wieder etwas anderes schmecken.
Hunger oder Gelüste habe ich aber weiter keine.
Auch ansonsten geht es mir rundherum gut.
Der Plan sah so aus, daß ich bis max. Freitag faste
und daran halte ich mich. Freitag (morgen) werde
ich wieder das Süppchen hinzufügen, es aber nicht
ganz so wässrig halten wie am Anfang.
Am Samstag beginnt dann die Umstellung.
Dies ist fast der schwerste Tag. Wenn man beschließt,
wieder zu essen, kippt die ganze Einstellung.
Wer fastet, hungert nicht !
Denn - wie schon gesagt - Fasten ist eine reine Kopfsache.
Solange man fest im Blick hat: "es wird gefastet !"
hat man auch keinen Appetit, selbst nicht, wenn mit am
Mittagstisch sitzt oder gar das Essen selbst zubereitet (wie ich).
Für den Fastenanfänger erscheint das fast unglaublich,
wer jedoch schon öfter gefastet hat, weiß, daß es unproblematisch
ist. Es ist sogar so, daß die Sinne während der Fastenzeit
wieder aufleben und man insbesondere Gerüche intensiver
wahrnimmt. Die Gerüche, die von einem "normalen" Essen
ausgehen, sind kaum in der Lage, einen Fastenden zu reizen.
Der Körper weiß, daß er sich von den Reserven ernährt
und daß keine Nahrung über den "normalen" Weg kommt.
Aber sobald man wieder "umschaltet", wird es schwieriger.
Ich kann mich daran erinnern, daß ich schon einmal
in der Umstellungszeit "gesündigt" habe - dies habe ich
nach heftigen Magenschmerzen sehr bereut.
Der Essensplan für die Umstellungstage ist daher sehr wichtig,
ich werde mich heute darum kümmern.
Frühlingserwachen![]()







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