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Mein Weg zum Nichtraucher mit Champix

Nichtraucher sein - total normal?

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von am 25.10.2008 um 18:05 (1840 Hits)
Ich muss mich jetzt endlich mal wieder melden. Seit 16 Tagen bin ich nun rauchfrei, und langsam gewöhne ich mich daran. Nichtraucher sein - total normal?

Ich finde, es geht viel zu schnell, dass alles "normal" erscheint. Schließlich ist nicht alles normal! Vor zwei Wochen noch war ich hochgradig nikotinsüchtig und jetzt soll alles endgültig vorüber sein? Ich kann so recht nicht daran glauben, habe immer noch große Angst wieder rückfällig zu werden. Gerade jetzt, wo schon alles so "normal" geworden ist, könnte man zu leicht leichtsinnig werden nach dem Motto: Ich habe es ja geschafft, nur mal eine einzige Zigarette kann mich nicht umwerfen. Ich habe das schon mal selbst miterlebt, diese einzige Zigarette, die mich nach 6 Monaten Abstinenz hat rückfällig werden lassen. Und man hört ja auch von Rauchern, die nach mehreren Jahren wieder rückfällig wurden.

Warum nur vergisst man so schnell all die Nachteile, die man als Raucher hatte? DAS ist es was mich so daran stört, dass so schnell alles "normal" wird. Ich würde mich gerne viel stärker darüber freuen, dass ich diesen und jenen Nachteil nun endgültig vom Hals habe. Was habe ich doch gelitten als Raucher! Daran kann ich mich schon jetzt gar nicht mehr so recht erinnern All diese Nachteile nicht mehr zu haben, das fällt mir gar nicht auf!! Es ist total normal geworden! Unglaublich, wie schnell man sich doch an etwas gewöhnt und es fortan dann nicht mehr zu schätzen weiß

Nun gut, so ist wohl der Mensch gestrickt. Ich hoffe jetzt einfach, dass ich mein neu gewonnenes Leben doch soweit schätzen werde, dass ich nienieniemals mehr rückfällig werde!!

Zum Abschluss noch ein Satz, den mir meine Mum ans Herz gelegt hat. Sie sagte, du darfst nicht denken "ich muss aufhören", sondern denke "ich will aufhören". Logisch eigentlich, dennoch nicht ganz so einfach umzusetzen. Schließlich ist es ja so, dass ich eigentlich gerne rauchen würde. Aufhören will ich ja nur weil ich muss. Es muss halt sein, damit ich nicht weiter meine Gesundheit gefährde, damit ich nicht weiter zu viel Geld aus dem Fenster rauswerfe und und und. Wirklich nicht einfach, daraus ein "ich will" zu machen. OK, ich konnte mir den Satz dennoch zunutze machen, indem ich ihn etwas abänderte. Er heißt für mich nicht mehr "ich will aufhören" (was ja genau genommen glatt gelogen wäre), sondern er heißt: "Ich will künftig verantwortungsvoller mit meiner Gesundheit umgehen" und "Ich will künftig kein Geld mehr für Zigaretten ausgeben" und auch "Ich will mir etwas Gutes tun". Diese Sätze entsprechen absolut der Wahrheit und tatsächlich habe ich diese Vorsätze an jedem einzelnen Tag vollständig umgesetzt, an dem ich nicht rauche. Und ist es nicht toll, sich jeden Abend vorm Schlafengehen sagen zu können, dass man wieder einen Tag mit Bravour gemeistert hat und genau das getan hat, was man sich vorgenommen hatte?

Und damit verabschiede ich mich aus diesem Blog und wünsche allen viel Erfolg, die den Weg zum Nichtraucher noch vor sich haben!!

Kommentare

  1. Avatar von EnSi
    wie Recht du hast
    wenn ich mir das Datum deines Blogs angucke... - dann biste doch hoffentlich/bestimmt schon nen alter Hase im NICHTRAUCHEN ich hoffe du warst weiterhin erfolgreich

Trackbacks



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