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Mein Weg zum Nichtraucher mit Champix

Der zweite Tag ohne Zigaretten - Es funktioniert :-)

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von am 10.10.2008 um 19:43 (2941 Hits)
Ok, zwei Tage ohne Zigaretten ist noch nicht die Welt. Aber ich bin riesig froh, diese zwei Tage durchgehalten und hinter mir zu haben. Der Einstieg ist also geschafft, das ist ja erst mal das Schwierigste. Jetzt heißt es aber, dauerhaft durchhalten. Und das ist auch nicht ganz einfach. Mein letzter Aufhörversuch scheiterte am 5. Tag, ich kann mich also auf dem bisher Erreichten wahrhaftig noch nicht ausruhen.

Das Liferewards-Programm gibt tatsächlich ganz hilfreiche Tipps. Eine der Tagesaufgaben ist, vor jeder Mahlzeit mindestens ein großes Glas Wasser zu trinken. Außerdem sollte man zügig 10 min lang gehen, in einem Tempo das einem etwas außer Atem kommen lässt. Ersteres um einer Gewichtszunahme vorzubeugen, und zweiteres um die Laune zu heben. Diese Aufgabe kann man wohl mühelos auch täglich wiederholen

Daneben soll man sich immer mal wieder selbst testen. Z.B. gibt es einen Treppentest und einen Wahrnehmungstest für Geschmacks- und Geruchssinn. Und die Ersparnisse werden ganz genau verfolgt, das finde ich besonders interessant

In der heutigen Tagesaufgabe soll man sich notieren, in welchen Situationen man besonders gefährdet ist, zur Zigarette zu greifen. Gleichzeitig soll man sich für jede dieser Situationen auch gleich eine Lösung einfallen lassen. Dann lege ich mal los:

Ich bin besonders gefährdet, wenn ich mich aufrege. Wer Kinder im Teenager-Alter hat, weiß wovon ich rede. Ich glaube, bevor man das nicht miterlebt hat, weiß man gar nicht was echtes Aufregen ist Ok, meine Lösung: Ich versuche mehr denn je, es nicht zu nahe an mich herankommen zu lassen. Auch Teenager können denken, ihnen muss nicht alles abgenommen werden was in wirklichkeit NUR ihr Problem ist, und nicht meins! Alt genug, ne? Für mich selbst bin jetzt erst mal ICH wichtig, dass ich diesen Entzug durchstehe!

Ich bin außerdem besonders gefährdet, wenn ich viel Arbeit habe und mich deshalb gestresst fühle. Meine Lösung für die ersten ein/zwei Wochen: Ich gönne mir ne Pause. Wenn ich weniger arbeiten kann als sonst dann ist das ok. Den Entzug durchzustehen ist auf Dauer gesehen tausendfach wichtiger!!

Ich bin außerdem besonders gefährdet, wenn ich Hunger habe. Hmm das ist schwierig. Meine Lösung gestern und heute war, dann halt zu essen wonach ich Lust habe. Wobei zum echten Hunger öfter zusätzlich auch zwischendurch noch was in den Mund gerutscht ist, weil ich einfach "irgendwas" brauchte um reinzustopfen. Ich habe mir gestern sogar extra Bonbons gekauft und Süßigkeiten, obwohl ich Süßigkeiten oder Bonbons eigentlich gar nicht mag. Ok, ich verzeihe es mir während der ersten Tage. Aber dann muss ne andere Lösung her, Karotten oder sowas in der Art

Und eigentlich bin ich noch besonders gefährdet, wenn ich gerade gegessen habe. Die Zigarette danach. Aber seltsamerweise fällt es mir gar nicht so arg schwer, nach dem Essen nicht zu rauchen. Ja ein bißchen schon, aber ich muss nicht schmachten. Ich schreibe das jetzt mehr hierher der Vollständigkeit halber.

So, nun verabschiede ich mich, bis zum nächsten Mal

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